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Mittwoch, 18. August 2010 | 17:30 Uhr

Ministerin Dreyer besucht Projekte für ein gutes Leben im Alter

 

Sozialministerin Malu Dreyer besuchte heute, 18. August 2010, im Rahmen ihrer Themenreise mit dem Schwerpunkt „Gut Leben im Alter“ in Ludwigshafen und Speyer verschiedene Projekte, die zu einem guten Leben im Alter und einem Miteinander der Generationen beitragen.

Sozialministerin Malu Dreyer im Gespräch mit den Bewohnern von Haus Noah.

Die Besuchsreise bot die Gelegenheit, sich über neue Modelle gemeinschaftlichen Wohnens und nachbarschaftlicher Unterstützung im Wohnumfeld auszutauschen. Gesprächspartner der Ministerin waren Vertreterinnen und Vertreter des BASF-Wohnungsunternehmens LUWOGE, das das Wohnprojekt Haus Noah und den Nachbarschaftsverein in Ludwigshafen-Pfingstweide initiiert hat, des Seniorenbüros in Speyer und des Nachbarschaftsvereins der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Speyer.


„Die Bewohnerinnen und Bewohner in einem gut funktionierenden, generationenübergreifenden Wohnprojekt zu erleben, wie hier im Haus Noah in Ludwigshafen, ist eine große Freude“, so Ministerin Dreyer beim Besuch des Hauses. Ziel ist es, dort alle Generationen über differenzierte Stockwerkkonzepte („50plus“ und „Betreutes Wohnen“) hinweg zusammenzuführen, die gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe zu fördern und die Bewohnerinnen und Bewohner gleichzeitig in den Stadtteil zu integrieren. Dienstleistungs- und Freizeitangebote des Vereins ‚Pfingstweide Miteinander’ ergänzen die Idee und helfen dabei, den Zusammenhalt der Hausbewohner zu festigen.


Es sei wichtig, älteren und pflegebedürftigen Menschen, die in ihrem Zuhause Hilfe und Unterstützung benötigen, eine Alternative zum Heim anzubieten. Aus diesem Grund habe die Landesregierung im vergangenen Jahr das Landesgesetz für Wohnformen und Teilhabe entwickelt, das die sich wandelnden Erwartungen und Bedürfnisse von älteren Menschen und von Menschen mit Pflegebedürftigkeit und Behinderung aufnimmt. „Das Haus Noah ist ein ermutigendes Beispiel, das bei den Menschen in der Region so guten Anklang findet, dass die LUWOGE Elemente dieses Erfolgsmodells in weitere Projekte einfließen lässt“, so Dreyer.